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Musées et centres d’art
Monuments historiques
CENTRES D’ART NUMÉRIQUES

Automobile Nationalmuseum

Im Oktober 1980 gestattet das Kassationsgericht den Verkauf der Sammlung; im darauffolgenden Jahr kauft die Association der Automobile Nationalmuseum sie zurück. Dieser Pauschalwert wird von den Brüdern Schlumpf angefochten und 20 Jahre später erhalten sie Recht – und zusätzliche 25 Millionen Francs. Die Vereinigung Automobile Nationalmuseum besteht aus der Stadt Mülhausen, dem Département Haut-Rhin, der Region Elsass, der Industrie- und Handelskammer Mülhausen, dem Automobile Club de France, der Société Panhard sowie dem Comité du Salon de l'Automobile.

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Ende der Schlumpf-Affäre

1979 bestätigt das Berufungsgericht Colmar die Ausweitung der Liquidation auf die persönlichen Vermögensgegenstände der Brüder Schlumpf, einschließlich der auf Werkskosten restaurierten Automobilsammlung. Einige Stunden nach diesem Urteil gibt die Gewerkschaft CFDT die Werksschlüssel wieder heraus.

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Die Schlumpf-Affäre

Am 7. März 1977 werden die Lager von den Gewerkschaften besetzt. Das „Musée Schlumpf“ wird in „Museum der Arbeiter“ umbenannt. Unter der Aufsicht der Gewerkschaft CFDT ist der Eintritt ins Museum kostenlos. Am Ausgang des Museums werden Spenden gesammelt, mit denen die Kosten für die weitere Öffnung des Museums und die Weiterführung der Aktion beglichen werden. „Ich habe 1400 Franc pro Monat verdient. Sehen Sie, wohin der Rest geflossen ist!“, so heißt es auf einem der zahlreichen Schilder, die auf dem Kühlergrill eines Rennwagens platziert sind.

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Das Projekt „Musée Schlumpf“

Im Jahr 1966 beginnen die Arbeiten zur Präsentation der Sammlung. Diese umfangreichen Arbeiten nehmen mehrere Jahre in Anspruch. Alle Zwischenwände, die die unterschiedlichen Produktionsbereiche in der großen Sheddachhalle voneinander getrennt haben, werden eingerissen. Diese neue Ausstellungshalle von 17 000 m² in Form eines einzigen Raums wird in 23 „Viertel“ eingeteilt, in denen jeweils 10 bis 20 Autos präsentiert werden.

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Entdeckung der geheimen Sammlung

Fritz Schlumpf gewährt nur wenigen Auserwählten den Zutritt zu den Lagerhallen der Fabrik, in denen die Oldtimer untergebracht sind. Im Mai 1965 erscheint in der Zeitung „L'Alsace“ der erste Artikel, der den Umfang der bis dahin geheimen Sammlung enthüllt. Fritz Schlumpf beginnt, sich mit der Idee eines Museums zu befassen.

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Die ersten Automobile

Zwischen 1961 und 1963 kauft Fritz Schlumpf heimlich eine große Anzahl klassischer Automobile. Um diese Käufe unbemerkt tätigen zu können, setzt er zahlreiche „Strohmänner“ in Frankreich, in der Schweiz, in England, in Italien, in Deutschland und in den Vereinigten Staaten ein. Einige dieser Kontakte erweisen sich als besonders ergiebig: 13 von ihnen verschaffen ihm die Hälfte seiner Sammlung, d. h. mehr als 200 Autos. Der begüterte Industrielle kauft ohne Unterlass europäische Autos der Glanzzeit; für amerikanische Modelle hat er nichts übrig.

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Die Textilfabrik HKD

Im Jahr 1957 übernehmen die Brüder Schlumpf die Textilfabrik HKD (Heilmann, Koechlin & Desaulles), eine traditionsreiche Wollspinnerei in Mülhausen. Aufgrund seines Geschäftssinns trifft Fritz fast alle Entscheidungen im Unternehmen. Sein älterer Bruder unterstützt ihn, und so wächst und gedeiht das Firmenimperium der beiden Brüder.

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Nach dem Tod von Carl Schlumpf

Nach Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustands verstirbt Carl Schlumpf im August des Jahres 1918. Der ältere Sohn, Hans, wird auf eine Schweizer Privatschule geschickt und lässt sich zum Diplomkaufmann ausbilden. Später nimmt er eine Anstellung bei einer Bank an. Fritz besucht das staatliche Gymnasium Mülhausen bis zum Abitur. Nach Anstellungen in verschiedenen Textilbetrieben macht er sich 1928 als Wollmakler selbstständig.

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Die Familie Schlumpf in Mülhausen

Die Familie Schlumpf lässt sich kurz nach der Geburt der beiden Söhne Hans (1904) und Fritz (1906) in Mülhausen nieder. Der Vater Carl arbeitet ab diesem Zeitpunkt als Buchhalter im Gartenbauunternehmen Becker. Kurz davor heiratet er Jeanne, eine der beiden Schwestern der aus Mülhausen stammenden Familie Becker und künftige Mutter von Hans und Fritz.

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